Ursula Strauss ist Otilie von Mayer-Sudelfeld in Ernst Moldens Singspiel ‚Döbling Burning‘ am Rabenhof Theater in Wien.
Premiere: Donnerstag, 19. Februar 2026 um 20 Uhr.
Weitere Vorstellungen: 22. 23. und 24. Februar sowie 07. 08. 27. und 28. März 2026
Der renommierte und beliebte Dichter und Liedermacher Ernst Molden begibt sich in ‚Döbling Burning‘ auf eine Reise in die Vergangenheit, die schon damals sehr deutlich die Gegenwart abzeichnete. Der Musiker erzählt in seinem Singspiel eine Geschichte vom Untergang der alten Ordnung. Er ist – wie er selbst sagt – vor Jahrzehnten aus Döbling nach Erdberg entkommen. Nun hat er seinem Geburtsbezirk einen Totentanz gewidmet: Döbling, Wiens 19. Bezirk, letzte Bastion der altösterreichischen Bourgeoisie. Es herrscht Katerstimmung nach dem (Neustifter) Kirtag: Otto Meyer-Sudelfeld, gescheiterter Performancekünstler und letzter Spross einer Gummifabrikanten-Dynastie, könnte die Villa seiner Großmutter und deren Vermögen erben, würde er sich nur endlich wie ein anständiger Döblinger benehmen und seine Schnapsideen begraben. Aber auch die Kirche in Gestalt des Monsignore Schoiswohl spitzt auf die Villa und das Geld. Der dämonische Weinbauer Leopold Probus Musil spielt ebenso eine Rolle wie ein echtes Döblinger Gespenst: die Heilige Agnes. Nach den Amadeus-ausgezeichneten und mehrfach Nestroy-nominierten Produktionen ‚Häuserl am Oasch, Hafen Wien‘ und ‚Mayerling‘ gibt’s vom anerkannten Liedermacher Ernst Molden eine Wiederbelebung des Alt-Wiener-Singspiels.
Ursula Straus ist Otilie von Mayer-Sudelfeld. Sie ist eine wohlbetuchte Dame und resolute Großmutter, die in Döbling aufgewachsen ist. Als Traditionalistin hält sie an der alter Ordnung fest und will ihrem Enkel, den sie über alles liebt, zu seinem großen Döblinger Erbe führen. Gleichzeitig spürt sie ihr Ende nahen – und vielleicht auch das Ende der ganzen Welt.
