„Sehnsucht in Sangerhausen“ mit Henriette Confurius ab dem 27.11. im Kino

Ursula (Clara Schwinning), eine Kellnerin aus dem Osten Deutschlands, und Neda (Maral Keshavarz), eine iranische YouTuberin, teilen das Gefühl, in ihrem Leben festzustecken. Die eine trägt ein gebrochenes Herz, die andere einen Gipsarm – beide sind einsam, beide auf der Suche nach etwas, das fehlt. An einem warmen Sommerabend trifft Ursula auf einen Musiker, der ihr vertraut und doch unerreichbar erscheint. Zur selben Zeit begegnet Neda einem Straßenkehrer, den sie für einen alten Bekannten aus Teheran hält. Beide Begegnungen werfen Fragen auf und lassen längst vergessene Hoffnungen neu aufleben. Durch eine Reihe skurriler Zufälle kreuzen sich ihre Wege. Was mit einer flüchtigen Bekanntschaft beginnt, wird zur gemeinsamen Reise. Die Spur führt in die Berge – und zu etwas, das niemand erwartet: eine Spurensuche zwischen Wirklichkeit und Vorstellung, bei der die beiden Frauen mehr über sich selbst erfahren als über die Geister, die sie zu finden glauben.

Regisseur Julian Radlmaier verknüpft die Geschichte der ostdeutschen Stadt Sangerhausen mit den Leben verschiedener Charaktere, darunter die von Henriette Confurius verkörperte Figur Zulima, und behandelt Themen wie Einsamkeit, Klassenzugehörigkeit und Zufall. 

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