„Heldin“ von Petra Volpe mit dem Schweizer Filmpreis als besucherstärkster Film des Jahres ausgezeichnet

Bei der Verleihung des Schweizer Filmpreises am 27. März wird erstmals der Box Office Quartz für den besucherstärksten Film des Jahres vergeben. Er geht an „Heldin“ von Petra Volpe.

Der Schweizer Filmpreis schafft eine neue Kategorie: Wie die Veranstalter in einer Mitteilung bekanntgaben, wird ab 2026 erstmals der publikumsstärkste Schweizer Kinofilm ausgezeichnet. Der «Box Office Quartz» geht jeweils an den Film, im Vorjahr die meisten Kinoeintritte verzeichnete. 2025 war das „Heldin“ von Petra Volpe mit 207’363 Kino-Eintritten. Der Spielfilm mit Leonie Benesch in der Hauptrolle heftet sich an die Fersen einer Pflegefachfrau mitten in der Krankenhaushektik – und hält damit dem Gesundheitssystem den Spiegel vor.

Mit dem neuen Preis wollen die Schweizer Filmakademie und das Bundesamt für Kultur (BAK) Filme würdigen, «die mit packenden Geschichten und Engagement ein breites Publikum für das Schweizer Filmschaffen begeistern». Die Auszeichnung ist nicht mit einem Preisgeld verbunden, die Gewinnerinnen und Gewinner erhalten aber eine Quartz‑Trophäe.

Darüber hinaus ist „Heldin“ in den Kategorien bester Spielfilm, bestes Drehbuch und bester Ton, insgesamt drei Mal für einen weiteren Quartz nominiert.