„Vaterland/ Fatherland“ mit August Diehl und Devid Striesow und „Heimsuchung – Eine Jahrhundertgeschichte“ mit Michael Maertens bei den Internationale Filmfestspiele von Cannes

Im Wettbewerb: „Vaterland/ Fatherland“ mit August Diehl und Devid Striesow 

Deutschland im Jahr 1949: Das Land ist noch gezeichnet von den Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs, während sich der Kalte Krieg bereits verhärtet. Der berühmte Schriftsteller Thomas Mann (Hanns Zischler) kehrt aus dem Exil zurück und begibt sich mit seiner Tochter Erika (Sandra Hüller) auf eine ungewöhnliche Reise. Erika – Schauspielerin, Journalistin und leidenschaftliche Rallyefahrerin – nimmt ihren Vater in einem schwarzen Buick Cruiser quer durch das geteilte Land. Die Fahrt führt vom westlich geprägten Frankfurt durch die amerikanische Besatzungszone bis ins sowjetisch kontrollierte Weimar. Auf dieser Reise begegnen sie den Spuren der Vergangenheit ebenso wie den politischen Spannungen der neuen Weltordnung – und werden gezwungen, auch ihre eigene, komplexe Vater-Tochter-Beziehung zu hinterfragen. August Diehl spielt Klaus Mann, Devid Striesow spielt Johannes R. Becher.

In der Sektion Cannes Premiere: „Heimsuchung – Eine Jahrhundertgeschichte“ mit Michael Maertens

7 Dekaden deutscher Geschichte, von der bewegten Zeit der Weimarer Republik bis hin zum Mauerfall, zahlreiche Schicksale und persönliche Geschichten – und sie alle kommen in einem einzigen Haus am See zusammen. Diese Heimsuchung basiert auf dem gleichnamigen Roman von Jenny Erpenbeck und überspannt mehrere Generationen an Persönlichkeiten, Glücksmomenten, Verlusten und Dramen.